Widerstand


Widerstand ist eine allgemeine Bezeichnung für die Opposition gegen Hitler und den Nationalsozialismus. Dabei muss man zwischen aktiven und passiven, gewaltsamen und gewaltfreien Widerstand unterscheiden. Das Widerstandsrecht aus dem 17. Jahrhundert erlaubt es oder gebietet es sogar, sich, notfalls gewaltsam, zu wehren, wenn die Staatsgewalt die Menschenrechte oder die Verfassungsgrundrechte völlig missachtet. Schlüssige Regeln, in welcher Situation welche Form des Widerstandes zulässig ist, gibt es nicht. Man muss sich mit Hilfe des Gewissens entscheiden. Das Grundgesetz Deutschlands erlaubt es Widerstand gegen den Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung zu leisten.

Ein historisches Beispiel dafür ist der 20. Juli 1944. An diesem Tag versuchte Claus Schenk Graf von Stauffenberg Hitler mit einer Sprengladung, die er bei einer Besprechung unter dem Kartentisch platzierte, umzubringen, was ihm aber nicht gelang. Dies ist ein Beispiel für einen aktiven, gewaltsamen Widerstand, wobei sich der Graf von Stauffenberg dafür entschied einen Mord zu begehen um andere Menschenleben zu retten.

Zerstörte Lagebesprechungsbaracke nach dem Anschlag
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